Beim Kauf eines denkmalgeschützten Landhauses gibt es einiges zu beachten. Wir erklären die wichtigsten Aspekte des Denkmalschutzes und welche Fördermöglichkeiten es gibt.
Der Kauf eines denkmalgeschützten Gebäudes ist eine besondere Investition, die sorgfältig geplant werden sollte. In diesem umfassenden Guide erfahren Sie alles Wichtige über rechtliche Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und die Besonderheiten bei der Renovierung historischer Bausubstanz.
Was bedeutet Denkmalschutz?
Denkmalschutz bezeichnet den gesetzlichen Schutz von Bauwerken, die aufgrund ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Bedeutung erhaltenswert sind. In Deutschland ist der Denkmalschutz Ländersache, weshalb die genauen Regelungen je nach Bundesland variieren können.
Fördermöglichkeiten
Es gibt zahlreiche Förderprogramme für die Sanierung denkmalgeschützter Immobilien: - Steuerliche Abschreibungen nach §7h und §7i EStG - KfW-Förderprogramme für energetische Sanierung - Landesprogramme und kommunale Zuschüsse - Stiftungsgelder für besonders erhaltungswürdige Objekte
Tipps für den Kauf
- Lassen Sie das Gebäude von einem Experten für historische Bausubstanz begutachten
- Klären Sie frühzeitig mit der Denkmalschutzbehörde, welche Maßnahmen genehmigungspflichtig sind
- Planen Sie großzügige Reserven für unvorhergesehene Sanierungskosten ein
- Holen Sie mehrere Angebote von spezialisierten Handwerksbetrieben ein
Dr. Michael Weber
Experte für historische Architektur und Denkmalschutz
